Die Geschichte des ASV


1958    2008
Jahre
ASV Petri Heil Richrath 1958 e.V.

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Wie vor 50 Jahren alles begann

Acht Herren, eine Leidenschaft: Der ASV Petri Heil wird gegründet

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Richrath. Genau am 1. Juli 1958 trafen sich einige Gleichgesinnte Sportkameraden und gründeten kurz entschlossen einen neuen Angelverein.

Die damalige Runde bestand ausschließlich aus Herren: Peter Schlebusch, Stefan Frenger, Ludwig Lang, Horst Sanio, Helmut Melza, Franz Hauke, Manfred Weygan und Heinz Kolb.
Auch ein Vorstand war schnell gefunden.
Er formierte sich aus Peter Schlebusch, erster Vorsitzender,
Ludwig Lang wurde zweiter Vorsitzender, Stefan Frenger nahm die Position des Schriftführers ein und Franz Hauke fungierte als Kassierer.
Von dem einstigen Mitgliedsbeitrag in Höhe von einer Mark können heutige Vereine nur träumen. Die ursprünglichen Richtlinien waren streng: Die Versammlung sollte monatlich stattfinden, bei unentschuldigten Fehlen war eine Strafe von 50 Pfennig fällig.Bei dreimaligem Fehlen drohte sogar der Vereinsausschluß.

Schon einige Monate später

 

stand die erste Herausforderung an: eine Weihnachtsfeier.
Mit einem Spendenbeitrag von fünf Mark je Vereinsmitglied
wurde diese gestaltet.
Das reichte immerhin, um den Ehefrauen Kaffee und Kuchen
zu spendieren.
Die Kinder bekamen bei einer eigens inszenierten
Bescherung große Augen.

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Ein eigenes Gewässer wäre schön
Nach zähen Verhandlungen wurde das Kiesloch Am Heinenbusch übernommen
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Richrath. Der ASV Petri Heil Richrath setzte sich von Anfang an große Ziele. Dazu zählten natürlich die Hege und Pflege der Gewässer, Natur- und Tierschutz, das waidgerechte Angeln, die Jugendarbeit und nicht zuletzt die Förderung der Kameradschaft, Freundschaft und der Geselligkeit. Und das gilt heute noch.

Geselligkeit und eine gemeinsame Leidenschaft sind die eine Sache. Doch zum Glück eines Angelvereins fehlte noch etwas ganz entscheidendes: Ein eigenes Gewässer. Nach zähen Verhandlungen konnte der ASV Petri Heil endlich das Kiesloch am Heinenbusch von der Firma Frisch pachten.
1970 folgte die Anpachtung des zweiten Gewässers Schmidt & Zolper von Willi Volke.
Beide Gewässer durften vorher schon mit Absprache der Besitzer beangelt werden, und diese Gelegenheit wurde fleißig genutzt.Hauptziel war es jetzt, die Gewässer zu kultivieren, also ausleblosen Kiesgruben Angelgewässer zu schaffen.
Der Beitrag wurde deshalb auf 5 Mark monatlich erhöht. Mit dem Geld wurde die Bepflanzung, Verschönerung, Wegebau und der Fischbesatz finanziert. Mit der Zeit wurde so ein Paradies für Tiere, Pflanzen, Umwelt und natürlich für die Angler geschaffen.
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Die ersten sportlichen Erfolge
Der ASV Petri Heil wird 1974 Deutscher Meister im Jugendangeln

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Richrath. Das Konzept der Angelfreunde geht auf. Schon bald stellen sich die ersten Erfolge ein.

Die Vereinsjugend punktete bei den Deutschen Meisterschaften im Jugendangeln. Die Richrather Mannschaft, bestehend aus Frank Sanio, Uwe Frank und Michaek Czeike stellte ihr Können und ihr Fachwissen unter Beweis und sicherte sich im Jahr 1974 den deutschen Meistertitel.

Der Verein jubelte eifrig mit.

Inzwischen war die Anglergemeinde in Richrath stetig gewachsen und so musste ein eigenes Vereinsheim her. Liebevoll nannten die Mitglieder des ASV ihr erstes Angelheim „Hechtbude." Sie stand am Gewässer I. Die eher spartanische Einrichtung tat der Beliebtheit der „Hechtbude" jedoch keinen Abbruch. Der Schuppen wurde so gut besucht, dass schon bald der Ruf nach einem richtigen Angelheim laut wurde. Der damalige Vorsitzende Horst Sanio trieb die Planung voran.

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Ein Anglerheim muss her
Alle packen mit an und das Anglerheim entsteht fast in Eigenregie

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Richrath. Nicht alle Vereinsmitglieder waren begeistert von der Idee, ein „richtiges" Anglerheim zu bauen, doch Horst Sanio ließ nicht locker.

Nach intensiver Überzeugungsarbeit fiel 1978 endlich der Entschluss: Ein Anglerheim muss her. Es dauerte noch rund zwei Jahre, bis Planung und Bau schließlich abgeschlossen waren.
Beim Bau des Anglerheims hielten die Vereinsrnitglieder dann
doch zusammen.
Mit vereinten Kräften entstand das Anglerheim am heutigen Standort Am Heinenbusch fast


ausschließlich in Eigenregie.
Die Angler packten fleißig mit an. 1981 war es geschafft, der Bau des Angelheimes war abgeschlossen.

Und somit wurde das Angelheim ein sehr gern
aufgesuchter Treff für Mitglieder, Gäste und Nachbarn des Angelsportvereins.
So ist es übrigens noch heute.
Längst hat sich das Haus zur Oase in Richrath gemausert.
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50 Jahre ASV Petri Heil Richrath
Ein Spaziergang durch die Geschichte das Richrather Vereins

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Die Vorsitzenden:
von 1958 bis 1962; Peter Schlebusch
von 1963 bis 1965: Helmuth Friedensdorf
von 196
6 bis 1966: Hermann Falkenmeier
von 1966 bis 1980: Horst Sanio
von 1981 bis 1989: Gerd Hantschke
von 1990 bis 1995: Dieter Jendrich
von 1996 bis 2004: Manfred Mirke
Seit 2005: Rainer Wemme

Der Vorstand heute:
1.Vorsitzender: Rainer Wemme
2.Vorsitzender: Volker Bechtel
1.Kassierer: Wolfgang Gerz
Schriftführer: Hubert van Neer
Sportwart: Dirk Ahr junior

Jugendwarte: Stephan Blackert
Peter Schmitz

Marc Morchinec
Gewässerwarte: Alfred Konarski
Dirk Ahr senior
Michael Horst
Reiner Wächter
Fritz Bürgers
Hardy Krüger
Ulli Schäfer
Heinz Grünastel
Thomas Lang
Volker Lang

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Geschafft: Der ASV heute
Der ASV Petri Heil feiert am 30. August 50-jähriges Jubiläum am Heinenbusch

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Richrath. (abi) Versteckt hinter Bäumen und Büschen erstreckt sich heute mitten in Richrath eine echte Oase: der See hinter dem Angel­heim Am Heinenbusch hat sich von der Kiesgrube zum Paradies gewandelt.

Der See ist nicht nur optisch eine Augenweide, er bietet passionierten Anglern auch Wels, Hecht, Zander, Aal, Barsch, Forellen oder Karpfen. Wem das noch nicht reicht, der kann an den „Vereinssee" Rohleder ausweichen, in dem der Verein Störe gesetzt hat.

Klein hat der ASV Petri Heil vor 50 Jahren angefangen. Eine Handvoll Gleichgesinnte taten sich damals zusammen, um einen Angelverein zu gründen. Heute schickt sich der ASV unter Leitung von Rainer Wemme an, die Marke des 300. Mitglieds zu knacken. Dabei besteht der Verein längst nicht nur aus „alten Herren". Es tummeln sich ebenso Damen am See wie eine große Jugendabteilung.

Neben dem „großen" Fang, auf den natürlich alle Mitglieder hoffen, spielt im Verein die Geselligkeit eine große Rolle. Regelmäßige Treffen und Grillabende oder Ausflüge stehen auf dem Programm. Selbstverständlich wird abends auch gerne mal gefachsimpelt.Der Wissendurst der Mitglieder kann hier gestillt werden. Sie erfahren nicht nur viel Wissenswertes über Natur und Tiere, sie können auch den „Profis"über die Schulter schauen und die notwendigen Kenntnisse für den Angelschein erwerben.
Derzeit herrscht beim ASV Petri Heil rege Betriebsamkeit: „Wir haben extra für unser 50-jähriges Jubiläum das Vereinsheim umgebaut", verrät Rainer Wemme.
Ein neuer Wirt sorgt für frischen Wind und eine gut gefüllte Speisekarte am Heinenbusch.

Denn am 30. August soll ganz groß gefeiert werden. Informationen zum Verein gibt es direkt vor Ort.

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