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Richrath. Genau am 1. Juli
1958 trafen sich einige Gleichgesinnte Sportkameraden und
gründeten kurz entschlossen einen neuen Angelverein.
Die damalige Runde bestand
ausschließlich aus Herren: Peter Schlebusch, Stefan Frenger,
Ludwig Lang, Horst Sanio, Helmut Melza, Franz Hauke, Manfred
Weygan und Heinz Kolb.
Auch ein Vorstand war schnell gefunden.
Er formierte sich aus Peter Schlebusch, erster Vorsitzender,
Ludwig Lang wurde zweiter Vorsitzender, Stefan Frenger nahm die
Position des Schriftführers ein und Franz Hauke fungierte als
Kassierer.
Von dem einstigen Mitgliedsbeitrag in Höhe von einer Mark
können heutige Vereine nur träumen. Die ursprünglichen
Richtlinien waren streng: Die Versammlung sollte monatlich
stattfinden, bei unentschuldigten Fehlen war eine Strafe von 50
Pfennig fällig.Bei dreimaligem Fehlen drohte sogar der
Vereinsausschluß.
Schon einige Monate später
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stand die erste
Herausforderung an: eine Weihnachtsfeier.
Mit einem Spendenbeitrag von fünf Mark je Vereinsmitglied
wurde diese gestaltet.
Das reichte immerhin, um den Ehefrauen Kaffee und Kuchen
zu spendieren.
Die Kinder bekamen bei einer eigens inszenierten
Bescherung große Augen. |
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Ein
eigenes Gewässer wäre schön
Nach zähen Verhandlungen wurde das
Kiesloch Am Heinenbusch übernommen
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Richrath. Der
ASV Petri Heil Richrath setzte sich von Anfang an große Ziele.
Dazu zählten natürlich die Hege und Pflege der Gewässer,
Natur- und Tierschutz, das waidgerechte Angeln, die Jugendarbeit
und nicht zuletzt die Förderung der Kameradschaft, Freundschaft
und der Geselligkeit. Und das gilt heute noch.
Geselligkeit und eine gemeinsame Leidenschaft sind die eine
Sache. Doch zum Glück eines Angelvereins fehlte noch etwas ganz
entscheidendes: Ein eigenes Gewässer. Nach zähen Verhandlungen
konnte der ASV Petri Heil endlich das Kiesloch am Heinenbusch
von der Firma Frisch pachten. |
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1970
folgte die Anpachtung des zweiten Gewässers Schmidt &
Zolper von Willi Volke.
Beide Gewässer durften vorher schon mit
Absprache der Besitzer beangelt werden, und diese Gelegenheit
wurde fleißig genutzt.Hauptziel war es jetzt, die Gewässer zu
kultivieren, also ausleblosen Kiesgruben Angelgewässer zu
schaffen.
Der Beitrag wurde deshalb auf 5 Mark monatlich erhöht. Mit dem
Geld wurde die Bepflanzung, Verschönerung, Wegebau und der
Fischbesatz finanziert. Mit der Zeit wurde so ein Paradies für
Tiere, Pflanzen, Umwelt und natürlich für die Angler
geschaffen. |
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Die
ersten sportlichen Erfolge
Der ASV Petri Heil wird 1974 Deutscher
Meister im Jugendangeln
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| Richrath. Das
Konzept der Angelfreunde geht auf. Schon bald stellen sich die
ersten Erfolge ein.
Die Vereinsjugend punktete
bei den Deutschen Meisterschaften im Jugendangeln. Die
Richrather Mannschaft, bestehend aus Frank Sanio, Uwe Frank
und Michaek Czeike stellte ihr Können und ihr Fachwissen
unter Beweis und sicherte sich im Jahr 1974 den deutschen
Meistertitel.
Der Verein jubelte eifrig mit.

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Inzwischen war die Anglergemeinde in
Richrath stetig gewachsen und so musste ein eigenes
Vereinsheim her. Liebevoll nannten die Mitglieder des ASV ihr
erstes Angelheim „Hechtbude." Sie stand am Gewässer I.
Die eher spartanische Einrichtung
tat der Beliebtheit der „Hechtbude" jedoch keinen
Abbruch. Der Schuppen wurde so gut besucht, dass schon bald
der Ruf nach einem richtigen Angelheim laut wurde. Der
damalige Vorsitzende Horst Sanio trieb die Planung voran. |
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Ein
Anglerheim muss her
Alle packen mit an und das
Anglerheim entsteht fast in Eigenregie
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| Richrath.
Nicht alle Vereinsmitglieder waren begeistert von der Idee,
ein „richtiges" Anglerheim zu bauen, doch Horst Sanio
ließ nicht locker.
Nach intensiver Überzeugungsarbeit fiel
1978 endlich der Entschluss: Ein Anglerheim muss her.
Es dauerte noch rund zwei Jahre, bis
Planung und Bau schließlich abgeschlossen waren.
Beim Bau des Anglerheims hielten die Vereinsrnitglieder dann
doch zusammen.
Mit vereinten Kräften entstand das Anglerheim am heutigen
Standort Am Heinenbusch fast

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ausschließlich in Eigenregie.
Die Angler packten fleißig mit an. 1981 war es geschafft, der
Bau des Angelheimes war abgeschlossen.
Und somit wurde das Angelheim ein sehr gern
aufgesuchter Treff für
Mitglieder, Gäste und Nachbarn des Angelsportvereins.
So ist es übrigens noch heute.
Längst hat sich das Haus zur Oase in Richrath gemausert. |
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50
Jahre ASV Petri Heil Richrath
Ein Spaziergang durch die Geschichte
das Richrather Vereins
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Die
Vorsitzenden:
von 1958 bis 1962; Peter
Schlebusch
von 1963 bis 1965: Helmuth Friedensdorf
von 1966 bis 1966: Hermann
Falkenmeier
von 1966 bis 1980: Horst Sanio
von 1981 bis 1989: Gerd Hantschke
von 1990 bis 1995: Dieter Jendrich
von 1996 bis 2004: Manfred Mirke
Seit 2005: Rainer Wemme

| Der
Vorstand heute: |
1.Vorsitzender: Rainer
Wemme
2.Vorsitzender: Volker Bechtel
1.Kassierer: Wolfgang Gerz
Schriftführer: Hubert van Neer
Sportwart: Dirk Ahr junior
Jugendwarte: Stephan Blackert
Peter Schmitz |
Marc Morchinec
Gewässerwarte: Alfred Konarski
Dirk Ahr senior
Michael Horst
Reiner Wächter
Fritz Bürgers
Hardy Krüger
Ulli Schäfer
Heinz Grünastel
Thomas Lang
Volker Lang |
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Geschafft:
Der ASV heute
Der ASV Petri Heil feiert am 30.
August 50-jähriges Jubiläum am Heinenbusch
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| Richrath.
(abi) Versteckt hinter Bäumen und Büschen erstreckt sich
heute mitten in Richrath eine echte Oase: der See hinter dem
Angelheim Am Heinenbusch hat sich von der Kiesgrube zum
Paradies gewandelt.
Der See ist nicht nur optisch eine
Augenweide, er bietet passionierten Anglern auch Wels, Hecht,
Zander, Aal, Barsch, Forellen oder Karpfen. Wem das noch nicht
reicht, der kann an den „Vereinssee" Rohleder
ausweichen, in dem der Verein Störe gesetzt hat.
Klein hat der ASV Petri Heil vor 50 Jahren
angefangen. Eine Handvoll Gleichgesinnte taten sich damals
zusammen, um einen Angelverein zu gründen. Heute schickt sich
der ASV unter Leitung von Rainer Wemme an, die Marke des 300.
Mitglieds zu knacken. Dabei besteht der Verein längst nicht
nur aus „alten Herren". Es tummeln sich ebenso Damen am
See wie eine große Jugendabteilung. |
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Neben
dem „großen" Fang, auf den natürlich alle Mitglieder
hoffen, spielt im Verein die Geselligkeit eine große Rolle.
Regelmäßige Treffen und Grillabende oder Ausflüge stehen auf
dem Programm. Selbstverständlich wird abends auch gerne mal
gefachsimpelt.Der Wissendurst der Mitglieder kann hier gestillt
werden. Sie erfahren nicht nur viel Wissenswertes über Natur
und Tiere, sie können auch den „Profis"über die
Schulter schauen und die notwendigen Kenntnisse für den
Angelschein erwerben.
Derzeit herrscht beim ASV Petri Heil rege Betriebsamkeit: „Wir
haben extra für unser 50-jähriges Jubiläum das Vereinsheim
umgebaut", verrät Rainer Wemme.
Ein neuer Wirt sorgt für frischen Wind und eine gut gefüllte
Speisekarte am Heinenbusch.
Denn am 30. August soll ganz groß gefeiert werden.
Informationen zum Verein gibt es direkt vor Ort. |
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